Syphilis
Syphilis ist eine sexuell übertragbare Infektion, die durch das Bakterium *Treponema pallidum* verursacht wird. Sie zählt zu den ältesten bekannten sexuell übertragbaren Krankheiten und kann, wenn sie unbehandelt bleibt, schwere gesundheitliche Folgen haben.
Weltweit kommt Syphilis immer noch vor, wobei in den letzten Jahren ein Anstieg der Infektionszahlen insbesondere in Europa und Nordamerika beobachtet wurde. Daher ist eine frühzeitige Diagnose und Behandlung essenziell, um Komplikationen zu vermeiden und die Ansteckungsgefahr für andere Menschen zu reduzieren.
Symptome von Syphilis
Die Syphilis verläuft in mehreren Stadien, die jeweils unterschiedliche Symptome zeigen:
1. Primärsyphilis:
Etwa drei Wochen nach der Ansteckung bildet sich meist eine einzelne, schmerzlose Geschwulst an der Eintrittsstelle der Bakterien, oft im Genitalbereich, aber auch am Mund oder After. Diese sogenannte Primärläsion heilt in der Regel von selbst innerhalb von 3–6 Wochen ab, auch ohne Behandlung. Das kann Betroffene in falscher Sicherheit wiegen, da das Bakterium dennoch im Körper verbleibt.
2. Sekundärsyphilis:
Wochen bis Monate nach der Infektion treten oft Hautausschläge auf, die sich über den ganzen Körper ausbreiten können, insbesondere an Handflächen und Fußsohlen. Weitere Symptome können Fieber, geschwollene Lymphknoten, Halsschmerzen, Haarausfall und allgemeines Krankheitsgefühl sein. Die Symptome klingen meist von selbst ab, die Infektion bleibt jedoch weiterhin aktiv.
3. Latenzphase:
In diesem Stadium zeigt die Syphilis oft keinerlei Symptome. Diese Phase kann Jahre dauern, in der das Bakterium jedoch weiterhin im Körper lebt. Menschen können in dieser Zeit andere anstecken, auch wenn sie selbst keine Beschwerden haben.
4. Tertiärsyphilis:
Unbehandelt kann Syphilis nach Jahren zu schweren Schäden führen, die Herz, Blutgefäße, Gehirn und andere Organe betreffen. Typische Komplikationen sind Herzklappenprobleme, Aneurysmen, Neurosyphilis (Schädigung des zentralen Nervensystems) und Gummen (weiche Tumoren in Haut, Knochen oder inneren Organen).
Diagnose von Syphilis
Die Diagnose erfolgt über Bluttests, bei denen Antikörper gegen *Treponema pallidum* nachgewiesen werden. In manchen Fällen kann auch Material aus der Läsion untersucht werden, um die Bakterien direkt nachzuweisen. Da viele Symptome unspezifisch sind, ist ein Test nach einem möglichen Risikokontakt der einzige verlässliche Weg, eine Infektion frühzeitig zu erkennen.
Medizinische Behandlung der Syphilis
Die Therapie der Syphilis ist heute sehr effektiv, besonders wenn sie frühzeitig erfolgt. Die Standardbehandlung erfolgt antibiotisch mit Penicillin, meist in Form von Injektionen, abhängig vom Stadium der Infektion. Bei Menschen, die allergisch gegen Penicillin sind, können alternative Antibiotika wie Doxycyclin oder Azithromycin eingesetzt werden.
Die Dauer und Dosierung der Behandlung hängt vom Stadium der Erkrankung ab:
- Primär- und Sekundärsyphilis: meist eine einmalige Penicillin-Injektion
- Latenz- oder Tertiärsyphilis: mehrere Dosen über Wochen hinweg
- Neurosyphilis: erfordert oft eine intensivere intravenöse Antibiotikatherapie
Nach der Behandlung werden in der Regel Bluttests in bestimmten Abständen durchgeführt, um sicherzustellen, dass die Infektion vollständig abgeklungen ist. Zudem ist es wichtig, dass alle Sexualpartner informiert und gegebenenfalls ebenfalls getestet und behandelt werden, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Prävention und Verantwortung
Syphilis lässt sich durch Safer-Sex-Praktiken vorbeugen. Kondome reduzieren das Risiko einer Ansteckung deutlich, jedoch nicht vollständig, da Hautkontakt mit infizierten Bereichen außerhalb des Kondombereichs möglich ist. Regelmäßige Tests bei Risikokontakten sind ebenfalls wichtig, um eine frühzeitige Diagnose zu ermöglichen.
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4. Kontinuierliche Betreuung: Auch nach Beginn der Therapie können Patienten Fragen stellen, Nebenwirkungen melden oder weitere Anweisungen erhalten.
Bei Syphilis kann der Arzt nach einer ausführlichen Anamnese und Überprüfung der Testergebnisse die geeignete Antibiotikatherapie verschreiben und Empfehlungen geben, wie sich Sexualpartner verhalten sollten. In vielen Fällen kann so die Behandlung zeitnah gestartet werden, was die Heilungschancen deutlich erhöht.
Syphilis ist eine ernstzunehmende Infektion, die ohne Behandlung schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben kann. Eine frühzeitige Diagnose und die richtige antibiotische Therapie sind entscheidend, um Komplikationen zu vermeiden. Gleichzeitig spielt die Prävention durch Safer Sex und regelmäßige Tests eine zentrale Rolle.
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