Rosazea
Rosazea ist eine chronische Hauterkrankung, die vor allem das Gesicht betrifft. Typische Anzeichen sind Rötungen, sichtbare Blutgefäße, Papeln und Pusteln.
Die Erkrankung kann sowohl die Lebensqualität als auch das Selbstbewusstsein der Betroffenen stark beeinflussen, da sie oft im sichtbaren Bereich auftritt.
Rosazea tritt häufig zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr auf, Frauen sind etwas häufiger betroffen als Männer, jedoch zeigen Männer oft schwerere Verläufe.
Ursachen und Risikofaktoren
Die genauen Ursachen von Rosazea sind noch nicht vollständig geklärt, aber Forscher haben mehrere Faktoren identifiziert, die die Entstehung begünstigen können:
1. Genetische Veranlagung – Wenn in der Familie bereits Fälle von Rosazea aufgetreten sind, steigt das Risiko.
2. Immunsystem – Eine Überreaktion des Immunsystems kann Entzündungen auf der Haut verstärken.
3. Bakterien und Hautmikrobiom – Bestimmte Bakterien, wie *Demodex-Milben*, spielen eine Rolle bei der Entzündungsreaktion.
4. Umweltfaktoren – Sonneneinstrahlung, Hitze, Kälte und Wind können die Symptome verschlimmern.
5. Lebensstil – Alkohol, scharfe Speisen, Stress und koffeinhaltige Getränke können Schübe auslösen.
Typische Symptome
Rosazea zeigt sich in unterschiedlichen Formen:
- Rötungen – Ein dauerhafter Flush oder errötete Wangen, Stirn, Nase oder Kinn.
- Gefäßerweiterungen – Sichtbare kleine Blutgefäße, sogenannte Teleangiektasien.
- Papeln und Pusteln – Kleine rote Pickel und mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen.
- Hautverdickungen – Bei schweren Verläufen kann es zu Rhinophym (verdickte Nase) kommen.
- Augenbeteiligung – In einigen Fällen leiden Betroffene unter trockenen, gereizten oder tränenden Augen.
Die Symptome können unterschiedlich stark ausgeprägt sein und sich im Laufe der Zeit verändern.
Medizinische Behandlungsmöglichkeiten
Die Behandlung von Rosazea zielt darauf ab, die Symptome zu lindern, Entzündungen zu reduzieren und Schübe zu verhindern. Sie erfolgt in der Regel individuell, abhängig von der Schwere und Form der Erkrankung.
1. Topische Therapien
- Antibiotische Cremes oder Gele (z. B. Metronidazol) helfen, Entzündungen zu reduzieren.
- Azelainsäure kann Rötungen und Pickelbildung lindern.
- Brimonidin oder Oxymetazolin können gezielt Rötungen reduzieren, indem sie die Blutgefäße verengen.
2. Orale Medikamente
- Niedrig dosierte Antibiotika wie Doxycyclin wirken entzündungshemmend.
- In schweren Fällen können retinoidhaltige Präparate oder andere systemische Therapien erforderlich sein.
3. Physikalische und kosmetische Maßnahmen
- Laser- und Lichttherapien eignen sich, um erweiterte Gefäße zu behandeln.
- Hautpflegeprodukte ohne irritierende Inhaltsstoffe unterstützen die Behandlung.
- Sonnenschutz ist essenziell, um Schübe zu vermeiden.
Lebensstil und Hautpflege
Neben der medizinischen Behandlung spielt der Lebensstil eine entscheidende Rolle:
- Vermeidung von Triggerfaktoren wie scharfen Speisen, Alkohol, Hitze oder Stress.
- Regelmäßiger, sanfter Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor.
- Verwendung milder, pH-neutraler Hautpflegeprodukte ohne Duftstoffe.
- Bei Augensymptomen regelmäßige Reinigung der Augenlider und ggf. künstliche Tränen.
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3. Kontinuität – Wiederholungsrezepte und Verlaufskontrollen lassen sich digital verwalten.
4. Individuelle Beratung – Ärzte können gezielt auf Schweregrad, Hauttyp und mögliche Trigger eingehen.
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Rosazea ist eine komplexe Hauterkrankung, die nicht nur körperlich, sondern auch psychisch belastend sein kann. Dank moderner Behandlungsmethoden – von topischen Cremes über orale Medikamente bis hin zu Lasertherapien – lässt sich die Krankheit gut kontrollieren. Entscheidend ist dabei die frühzeitige Diagnose, konsequente Behandlung und ein bewusster Umgang mit Auslösern.
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