Asthma
Asthma gehört weltweit zu den häufigsten chronischen Erkrankungen der Atemwege und betrifft Millionen von Menschen – Kinder ebenso wie Erwachsene. Charakteristisch sind wiederkehrende Atemnot, Husten, pfeifende Atmung (Giemen) und ein Engegefühl in der Brust. Die Beschwerden können von mild bis schwer reichen und variieren stark zwischen den Betroffenen.
Dank moderner Diagnostik und gut wirksamer Therapien lässt sich Asthma heute jedoch in den meisten Fällen sehr gut kontrollieren.
Im Folgenden werden die wichtigsten Aspekte zu Befund und Diagnostik, den medizinischen Behandlungsmethoden sowie die Unterstützung durch Online-Ärzte bei smarterezept.de erläutert.
Was ist Asthma?
Asthma ist eine chronische, entzündliche Erkrankung der Atemwege, bei der die Bronchien überempfindlich auf bestimmte Reize reagieren. Diese Überempfindlichkeit führt zu einer Verengung der Atemwege, was das Atmen erschwert.
Typische Symptome:
- Atemnot, vor allem bei Belastung oder in der Nacht
- Husten, oft trocken oder mit zähem Schleim
- Giemen (pfeifendes Atemgeräusch)
- Engegefühl in der Brust
- Häufige Atemwegsinfekte
Asthma tritt in unterschiedlichen Formen auf: allergisches Asthma, nicht-allergisches Asthma, berufsbedingtes Asthma oder Mischformen.
Befund und Diagnostik
Die Diagnose „Asthma“ wird durch eine Kombination aus Anamnese (Gespräch mit dem Patienten), körperlicher Untersuchung und speziellen Tests gestellt.
1. Anamnese:
Der Arzt fragt nach den typischen Symptomen, deren Häufigkeit, möglichen Auslösern (z. B. Pollen, Tierhaare, kalte Luft, körperliche Belastung) und familiärer Vorbelastung.
2. Körperliche Untersuchung:
Beim Abhören (Auskultation) können pfeifende Atemgeräusche auffallen.
3. Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie):
Ein zentraler Bestandteil der Diagnostik ist die Messung des Atemvolumens und des Luftstroms. Typisch für Asthma ist eine reversible Einschränkung des Atemflusses, die sich nach Gabe eines bronchienerweiternden Medikaments bessert.
4. Peak-Flow-Messung:
Mit einem kleinen Gerät (Peak-Flow-Meter) können Patienten selbst den maximalen Atemfluss messen. Die Werte schwanken bei Asthmatikern stärker als bei Gesunden.
5. Allergietests:
Hauttests oder Blutuntersuchungen können Hinweise auf Allergien als Auslöser geben.
6. Bildgebung (selten notwendig):
Ein Röntgenbild der Lunge dient meist zum Ausschluss anderer Erkrankungen.
Befund:
Die Diagnose Asthma wird gestellt, wenn die typischen Symptome zusammen mit den Testergebnissen eine eindeutige Einschränkung der Atemwege zeigen. Je nach Schweregrad wird Asthma in verschiedene Stufen eingeteilt (mild, moderat, schwer).
Medizinische Behandlungsmethoden
Die Behandlung von Asthma verfolgt zwei Hauptziele:
1. Symptome kontrollieren und Anfällen vorbeugen
2. Akute Beschwerden schnell lindern
1. Medikamentöse Therapie
Die medikamentöse Behandlung basiert auf zwei Säulen:
- Bedarfsmedikation (Reliever): Schnell wirksame Bronchodilatatoren („Asthma-Spray“) erweitern die Bronchien im Akutfall.
- Dauertherapie (Controller): Entzündungshemmende Medikamente, insbesondere inhalative Kortikosteroide (ICS), werden regelmäßig angewendet, um die Entzündung der Atemwege langfristig zu kontrollieren.
Weitere Medikamentengruppen sind:
- Langwirksame Beta-2-Mimetika (LABA) in Kombination mit ICS
- Leukotrien-Rezeptorantagonisten (Tabletten, v. a. bei allergischem Asthma)
- Biologika (Antikörpertherapien) bei schwerem, therapieresistentem Asthma
2. Nicht-medikamentöse Maßnahmen
- Allergenvermeidung: Wenn Allergien die Hauptursache sind, sollten die entsprechenden Auslöser gemieden werden (z. B. Hausstaub, Pollen, Tierhaare).
- Rauchstopp: Rauchen verschlechtert den Verlauf erheblich.
- Atemtherapie und Sport: Spezielle Atemübungen sowie Sportarten wie Schwimmen oder Radfahren verbessern die Lungenfunktion.
- Gewichtsreduktion: Übergewicht kann die Atemfunktion zusätzlich belasten.
3. Stufenplan nach Leitlinien
Die Therapie erfolgt nach einem international anerkannten Stufenschema:
- Stufe 1: Nur Bedarfsmedikation bei seltenen Beschwerden
- Stufe 2: Regelmäßige Einnahme eines entzündungshemmenden Medikaments (ICS)
- Stufe 3–5: Kombinationstherapie mit mehreren Wirkstoffen, ggf. Biologika
Durch diesen strukturierten Ansatz wird die Behandlung individuell an den Schweregrad angepasst.
Leben mit Asthma
Asthma ist zwar nicht heilbar, aber mit der richtigen Therapie können Betroffene ein nahezu beschwerdefreies Leben führen. Entscheidend ist die regelmäßige Einnahme der Medikamente, auch wenn gerade keine Symptome bestehen. Ebenso wichtig ist die Kontrolle der Lungenfunktion, um die Wirksamkeit der Therapie zu überprüfen und Verschlechterungen frühzeitig zu erkennen.
Unterstützung durch Online-Ärzte bei smarterezept.de
Die digitale Medizin gewinnt auch in der Behandlung von Asthma zunehmend an Bedeutung. Über Plattformen wie smarterezept.de können Patienten bequem von zu Hause aus mit einem Arzt sprechen – telefonisch oder online.
So kann smarterezept.de bei Asthma helfen:
1. Telefonische Beratung durch Online-Ärzte
Patienten können ihre Beschwerden schildern, Fragen stellen und sich eine erste Einschätzung einholen. Gerade bei chronischen Erkrankungen wie Asthma ist die kontinuierliche Begleitung wichtig.
2. Ausstellung von Folgerezepten
Viele Asthma-Patienten benötigen regelmäßig Medikamente. Über smarterezept.de können Folgerezepte unkompliziert beantragt werden – ohne lange Wartezeiten beim Arzt vor Ort.
3. Therapiekontrolle
Online-Ärzte können gemeinsam mit dem Patienten die Symptome und Peak-Flow-Werte besprechen, Anpassungen der Therapie vorschlagen und die nächste Kontrolluntersuchung planen.
4. Unterstützung bei akuten Problemen
Bei plötzlichen Beschwerden oder Unsicherheit (z. B. „Soll ich mein Spray häufiger anwenden?“) stehen die Ärzte telefonisch zur Verfügung und geben schnelle Handlungsempfehlungen.
5. Individuelle Beratung zu Lebensstil und Prävention
Online-Ärzte beraten zur Allergenvermeidung, Sport, Ernährung und Rauchstopp – Faktoren, die den Krankheitsverlauf entscheidend beeinflussen können.
6. Sichere Dokumentation und digitale Rezepte
Alle verschriebenen Medikamente und ärztlichen Anweisungen werden dokumentiert. Rezepte können digital oder per Post übermittelt werden.
Vorteile der Online-Behandlung bei smarterezept.de
- Zeitersparnis: Keine Anfahrt oder Wartezimmerzeiten
- Schnelle Hilfe: Telefonische Beratung oft am selben Tag
- Komfort: Rezepte und Therapieempfehlungen direkt nach Hause
- Kontinuität: Regelmäßige Betreuung ohne Unterbrechung
- Flexibilität: Beratung auch außerhalb klassischer Praxiszeiten
Gerade für Patienten mit chronischem Asthma, die ihre Medikamente regelmäßig benötigen, ist smarterezept.de eine wertvolle Ergänzung zur klassischen Arztpraxis.
Asthma ist eine komplexe, aber sehr gut behandelbare Erkrankung der Atemwege. Entscheidend ist eine präzise Diagnose mit klaren Befunden und eine individuell angepasste Therapie, die sowohl Medikamente als auch nicht-medikamentöse Maßnahmen umfasst.
Dank digitaler Lösungen wie smarterezept.de erhalten Patienten heute eine moderne, flexible Unterstützung: Telefonische Beratung, Ausstellung von Rezepten, Kontrolle der Therapie und Hilfe bei akuten Problemen – alles bequem und zeitsparend von zu Hause aus.
So können Betroffene ihr Asthma optimal kontrollieren, ihre Lebensqualität verbessern und jederzeit auf ärztliche Unterstützung zurückgreifen.
