Herpes genitalis
Herpes genitalis, auch bekannt als Genitalherpes, ist eine weit verbreitete sexuell übertragbare Infektion (STI), die durch das Herpes-simplex-Virus (HSV) verursacht wird.
Es gibt zwei Haupttypen: HSV-1, der üblicherweise Lippenherpes verursacht, aber auch Genitalinfektionen hervorrufen kann, und HSV-2, der fast ausschließlich für Genitalherpes verantwortlich ist.
Die Infektion ist hoch ansteckend und wird meist durch direkten Haut- oder Schleimhautkontakt während sexueller Aktivitäten übertragen.
Symptome von Herpes genitalis
Die Symptome können von Person zu Person unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Viele Infizierte zeigen zunächst keine sichtbaren Beschwerden, können das Virus jedoch trotzdem übertragen. Typische Symptome sind:
- Kleine, schmerzhafte Bläschen oder Wunden im Genitalbereich, am After oder an den Oberschenkeln
- Juckreiz, Brennen oder Kribbeln vor dem Auftreten der Bläschen
- Schmerzen beim Wasserlassen, besonders bei Frauen
- Allgemeines Krankheitsgefühl, manchmal begleitet von leichtem Fieber, Kopf- oder Muskelschmerzen
- Wiederkehrende Episoden: Nach der Erstinfektion verbleibt das Virus in den Nervenzellen und kann in stressigen Situationen, bei geschwächtem Immunsystem oder hormonellen Veränderungen erneut aktiv werden
Diagnose von Herpes genitalis
Die Diagnose erfolgt durch ärztliche Untersuchung und kann durch folgende Methoden bestätigt werden:
1. Visuelle Untersuchung: Ein Arzt erkennt die typischen Bläschen und Läsionen im Genitalbereich.
2. Labortests: Abstriche der Bläschen oder Bluttests auf Antikörper gegen HSV helfen, die Infektion zu bestätigen.
Medizinische Behandlungsmethoden
Derzeit gibt es keine Heilung für Herpes genitalis. Die Behandlung zielt darauf ab, Symptome zu lindern, die Dauer eines Ausbruchs zu verkürzen und die Häufigkeit von Rezidiven zu verringern.
1. Akutbehandlung
Bei einem akuten Ausbruch verschreibt der Arzt in der Regel antivirale Medikamente wie:
- Aciclovir
- Valaciclovir
- Famciclovir
Diese Medikamente können die Heilung beschleunigen, Schmerzen lindern und die Ansteckungsgefahr reduzieren. Sie werden häufig als Tabletten eingenommen, in einigen Fällen auch als Salben direkt auf die Bläschen aufgetragen.
2. Langzeit- oder Suppressionsbehandlung
Für Personen mit häufigen oder besonders schweren Ausbrüchen gibt es die Möglichkeit einer Langzeittherapie mit antiviralen Medikamenten. Diese vorbeugende Behandlung kann die Zahl der Ausbrüche erheblich reduzieren und das Risiko der Virusübertragung auf den Partner verringern.
3. Symptomatische Behandlung
Neben antiviralen Medikamenten können Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen helfen, Beschwerden zu lindern. Außerdem kann das Küssen von Bläschen oder das Tragen von atmungsaktiver Kleidung das Brennen und Jucken reduzieren.
Prävention und Infektionskontrolle
Herpes genitalis lässt sich nicht vollständig verhindern, aber das Risiko einer Ansteckung kann durch bestimmte Maßnahmen deutlich reduziert werden:
- Kondome verwenden, auch wenn sie nicht den gesamten infizierten Bereich abdecken
- Sexuelle Kontakte während eines akuten Ausbruchs vermeiden
- Auf Stress, Schlafmangel und andere Faktoren achten, die Ausbrüche begünstigen
- Regelmäßige ärztliche Kontrolle bei häufigen oder schweren Episoden
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Herpes genitalis ist eine häufige, aber behandelbare Infektion. Obwohl eine Heilung derzeit nicht möglich ist, können antivirale Medikamente Symptome lindern, die Dauer von Ausbrüchen verkürzen und die Übertragungsgefahr reduzieren. Präventive Maßnahmen und ein bewusster Umgang mit Stress und Auslösern tragen ebenfalls zur Kontrolle der Erkrankung bei.
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