Testosteronmangel
Testosteron ist das wichtigste männliche Sexualhormon und spielt eine zentrale Rolle für viele körperliche und geistige Funktionen. Es beeinflusst nicht nur die Libido, Fruchtbarkeit und Muskelkraft, sondern auch das allgemeine Wohlbefinden, die Stimmungslage und die Knochengesundheit. Ein Testosteronmangel (Hypogonadismus) kann deshalb weitreichende Folgen haben. Männer jeden Alters können betroffen sein, wobei die Häufigkeit mit zunehmendem Alter steigt.
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Was ist Testosteronmangel?
Testosteronmangel bezeichnet einen Zustand, bei dem der Körper zu wenig Testosteron produziert. Der Normalbereich liegt bei Männern im Erwachsenenalter zwischen ca. 12 und 35 nmol/l. Sinkt der Wert dauerhaft unter diesen Bereich, kann dies spürbare Symptome hervorrufen.
Es wird zwischen zwei Formen unterschieden:
- Primärer Hypogonadismus: Die Hoden produzieren nicht genug Testosteron. Ursache können genetische Defekte, Verletzungen oder Erkrankungen sein.
- Sekundärer Hypogonadismus: Hier liegt das Problem in der Steuerung durch die Hirnanhangdrüse oder den Hypothalamus, die Signale zur Testosteronproduktion senden.
Ursachen von Testosteronmangel
Die Gründe für einen Testosteronmangel sind vielfältig:
1. Alterungsprozess: Ab dem 40. Lebensjahr sinkt der Testosteronspiegel langsam, meist um ca. 1 % pro Jahr.
2. Krankheiten: Diabetes mellitus, Übergewicht, Leber- oder Nierenerkrankungen sowie chronische Infektionen können den Hormonspiegel beeinflussen.
3. Lebensstil: Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung, Alkohol- und Nikotinkonsum oder chronischer Stress wirken sich negativ auf die Testosteronproduktion aus.
4. Medikamente: Manche Arzneimittel, etwa Kortisonpräparate oder Opiate, senken den Spiegel.
5. Genetische Ursachen: Erbkrankheiten wie das Klinefelter-Syndrom führen zu einem angeborenen Testosteronmangel.
Symptome von Testosteronmangel
Die Beschwerden sind oft unspezifisch und entwickeln sich schleichend. Häufige Symptome sind:
- Verminderte Libido und Erektionsstörungen
- Abnahme von Muskelmasse und Kraft
- Zunahme von Bauchfett
- Müdigkeit, Energielosigkeit und Konzentrationsschwäche
- Reizbarkeit oder depressive Verstimmungen
- Rückgang der Körperbehaarung
- Osteoporose (Knochenschwund)
- Schlafstörungen
Viele Männer bemerken die Symptome zunächst nicht oder führen sie auf Stress oder das Alter zurück. Ein ärztlicher Check ist daher entscheidend.
Diagnose: Wie wird Testosteronmangel festgestellt?
Die Diagnose erfolgt in mehreren Schritten:
1. Anamnese: Der Arzt erfragt Symptome, Lebensstil und mögliche Vorerkrankungen.
2. Körperliche Untersuchung: Hier wird u.a. auf Körperbau, Hoden und sekundäre Geschlechtsmerkmale geachtet.
3. Blutuntersuchung: Entscheidend ist die Messung des Testosteronspiegels im Blut, am besten morgens zwischen 7 und 10 Uhr. Zusätzlich werden oft LH, FSH und SHBG bestimmt, um die Ursache zu klären.
4. Weitere Untersuchungen: Bei Bedarf können bildgebende Verfahren (z. B. MRT) oder genetische Tests erforderlich sein.
Medizinische Behandlungsmöglichkeiten
Die Therapie hängt von Ursache, Ausprägung und Patientenwunsch ab.
1. Testosteronersatztherapie (TRT)
Dies ist die Standardbehandlung bei nachgewiesenem Hypogonadismus. Ziel ist es, den Testosteronspiegel in den Normalbereich zu bringen und Beschwerden zu lindern.
Formen der Testosteronersatztherapie:
- Gele oder Cremes: Werden täglich auf die Haut aufgetragen. Vorteil: einfache Anwendung, gleichmäßige Hormonabgabe.
- Injektionen: Alle 2–12 Wochen in den Muskel verabreicht. Vorteil: Langzeitwirkung.
- Implantate: Kleine Testosteron-Pellets werden unter die Haut gesetzt und geben über Monate Hormone ab.
- Tabletten: In Deutschland weniger verbreitet, da Wirkung schwankt.
2. Behandlung der Grunderkrankung
Falls der Mangel durch Übergewicht, Diabetes oder Medikamente verursacht wird, steht die Behandlung dieser Faktoren im Vordergrund. Schon eine Gewichtsreduktion kann den Testosteronspiegel spürbar erhöhen.
3. Lebensstiländerungen
- Regelmäßige Bewegung (insbesondere Krafttraining)
- Ausgewogene Ernährung mit ausreichend Proteinen, gesunden Fetten und Vitaminen
- Stressabbau und ausreichend Schlaf
- Verzicht auf Alkohol und Nikotin
Diese Maßnahmen können eine ärztliche Therapie sinnvoll ergänzen.
Risiken und Nebenwirkungen der Testosteronersatztherapie
Wie jede Behandlung birgt auch die TRT gewisse Risiken, die ärztlich überwacht werden müssen:
- Erhöhte Zahl roter Blutkörperchen (Polyzythämie)
- Akne und Hautprobleme
- Wassereinlagerungen
- Vorübergehende Abnahme der Fruchtbarkeit
- Prostatavergrößerung oder \-beschwerden
Daher sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen (Blutwerte, Prostata-Check) unverzichtbar.
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